Erdgasleitungen GVM Beurteilung Naturgefahren

Erdgasleitungen GVM Beurteilung Naturgefahren

Die Gasverbund Mittelland AG (GVM) ist ein überregionaler Erdgasversorger der Schweiz und transportiert Erdgas in einem Hochdrucknetz mit diversen Übergabestationen. Im Rahmen der routinemässigen Zustandserhebungen werden sämtliche Rohrleitungen regelmässig kontrolliert. Zur detaillierten Risikobeurteilung hat sich die GVM entschieden, ihre Teilstrecken auf die Gefährdung durch Naturgefahren (Hochwasser, Rutschungen, Murgänge) und Grundwasser systematisch zu überprüfen. In einer ersten Phase wurden mittels Kartenmaterial und Feldbegehungen Gebiete mit einer potenziellen Gefährdung eruiert und in relevante und nicht relevante Gebiete unterteilt. Die relevanten Gebiete wurden in einer zweiten Phase näher untersucht (Gefahrenanalyse) und bei Bedarf sog. Objektblätter erstellt, worin auf die konkrete Gefährdung durch Naturgefahren im Detail eingegangen wurde. Vor dem Hintergrund einer einheitlichen Beurteilung des Erdgashochdrucknetzes lehnte sich unsere Naturgefahrenbeurteilung an die «Methodik Naturgefahrenbeurteilung» von ARGE IMPULS-Flussbau Wanner an. Die Ergebnisse unserer Naturgefahrenbeurteilung bestehen aus einem Shape-File, aus 172 Objektblättern, sowie aus einem zusammenfassenden Schlussbericht, worin die Vorgehensweise zur Erarbeitung des Endproduktes und des Datenmodells detailliert beschrieben werden.

BAUHERRSCHAFT/GRUNDEIGENTÜMER

  • Gasverbund Mittelland AG

LEISTUNGSUMFANG

  • Sichten Grundlagedaten
  • Begehung relevante Teilstrecken
  • Triage gefährdeter Teilstrecken
  • Digitalisierung in einem GIS
  • Definieren Objektschutzmassnahmen
  • Generieren Shapefiles
  • Erstellen Objektblätter
  • Schlussdokumentation