Steinbruch und Inertstoffdeponie Selgis, Muotathal

Steinbruch und Inertstoffdeponie Selgis, Muotathal

Das Projekt stellt hohe Anforderungen an die landschaftliche Eingliederung des Steinbruches im Betriebs- und im Endzustand und an die Schaffung adäquater Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen. Die komplexe Lärmausbreitungssituation (Betriebslärm, Sprengungen) wurde als räumliche Modellierung mit der Software CadnaA untersucht. Die Planungswerte werden überall eingehalten.

Mit der Abbauplanung galt es betrieblich und wirtschaftlich optimale Abläufe für die Erschliessung, den Abbau und die Bereiche für die Bearbeitung der Produkte sicherzustellen. Das Abbaukonzept wurde in allen Abbauphasen als 3D Geländemodell bearbeitet. Für die verschiedenen Abbauphasen wurden jeweils die Erschliessung, Arbeits- und Lagerflächen sowie Auffüllsituationen mit der Inertstoffdeponie dargestellt und volumenmässig definiert.

BAUHERRSCHAFT/GRUNDEIGENTÜMER

  • Schelbert AG Stalden, 6436 Muotathal

DAUER

  • 2005 - 2008
  • Zur Zeit läuft das Gestaltungsplanverfahren und der UVB als Grundlage für die Anpassung des Zonenplanes der Gemeinde Muotathal

LEISTUNGSUMFANG

  • Abbau von Kieselkalk. Die Auffüllung des Steinbruches soll als Erweiterung der bestehenden benachbarten Inertstoffdeponie erfolgen. Abgebaut werden die Schichten des helvetischen Kieselkalks. Als relevante Umweltaspekte wurden untersucht: Lärmschutz und Luftreinhaltung, Oberflächen- und Grundwasser, Bodenschutz, Altlasten, Flora / Fauna und Landschaftsbild. Das Projekt erfüllt die Anforderungen an die Umweltverträglichkeit.