Werkleitungskanal – Deponie Leigrueb Lufingen

Werkleitungskanal – Deponie Leigrueb Lufingen

Im Herbst 2014 wurden im Werkleitungskanal (Betonkanal mit 29 vorgefertigten Elementen und einer Überdeckung von bis zu 30 m) der Deponie Lufingen Risse in der Decken- und Bodenplattenkonstruktion erkannt. Schnell zeichnete sich ab, dass Sanierungsmassnahmen zur Sicherung des Kanals erforderlich werden. Anhand von im 2015 wurde in den Einsturzgefährdeten Abschnitten Sofortsanierungsmassnahmen mittels Stahlträger umgesetzt.

Es galt die langfristige Sanierung des Kanals zu projektieren, wozu auch ergänzende Sondierungen durch die Bodenplatte des Kanals getätigt worden sind. Mit einem möglichst „realistischen“ Lastmodell (erarbeitet auf vorhanden Unterlagen und dem Schadensbild) wurden verschiedene Sanierungsvarianten erarbeitet. Die finiten Element-Betrachtungen dienten hierfür als Grundlage für die Dimensionierung der sofort- wie auch der langfristigen Sanierungsmassnahmen. Aufgrund ergänzender geologischer Sondierungen konnte das Schadensbild weiter präzisiert und nachvollzogen werden. Sieber Cassina + Partner AG hat hierfür einerseits mit den Erfahrungen aus dem Deponiebau (Charakteristik der aufgefüllten Materialien) wie auch mit geotechnischem Fachwissen, massgebend zum Verhindern weiterer Schadensszenarien und zu einer langfristig sicheren Sanierung beitragen können.

BAUHERRSCHAFT/GRUNDEIGENTÜMER

  • Eberhard Recycling AG

PROJEKTTEAM

  • Tantanini + Partner AG, Bülach
  • Edy Toscano Engineering & Consulting
  • HKP Bauingenieure AG

DAUER

  • Herbst 2014 bis Frühjahr 2016

LEISTUNGSUMFANG

  • Beurteilung Lastannahmen für einen 30 m mächtig überschütteten Werkleitungskanal
  • Finite Elementberechnungen Lasteinwirkungen und Reaktionen im Bauwerk
  • Setzungsanalyse Werkkanals
  • Mitarbeit Definition Schadensbild und Erarbeitung Sanierungsmassnahmen
  • Beurteilung ergänzender geologischer Sondierungen
  • Grundlagendokument für Sanierungsvarianten