Die Kantone Thurgau und St. Gallen sowie 23 Gemeinden der Region Wil planen und realisieren die Standortentwicklung WILWEST. Die Standortentwicklung hat ihren Ursprung im Agglomerationsprogramm Wil, welches über mehrere Generationen von einem Verkehrsprojekt zu einer Gesamtplanung mit den Kernaspekten Arbeiten, Mobilität und Leben ausgearbeitet wurde.
Durch die Teilprojekt des Gesamtvorhabens WilWest werden Böden definitiv sowie temporär durch Anlageteile beansprucht. Die SC+P AG bearbeitete im Rahmen der UVB Hauptuntersuchung das Fachmandat Boden. Für die Erhebung der Böden im Ausgangszustand koordinierte die SC+P AG die Kartierung von ca. 43 ha Böden und führte Bodenschadstoffbeprobungen durch. Die gewonnenen Bodeninformationen zur Bodenqualität und Schadstoffbelastung von Böden wurden in Pläne graphisch dargestellt und im Fachbericht Boden und Fachbericht Fruchtfolgeflächen dargelegt. Zusätzlich wurden die Böden gemäss der Vollzugshilfe Verwertungseignung von Böden beurteilt und klassiert. Die Daten zur Verwertungseignung und Bodenschadstoffbelastung wurden verwendet, um die Bodenflächen- und Massenbilanz des Gesamtprojekts zu berechnen. Alle gewonnenen Informationen wurden im Kapitel Boden im UVB Hauptuntersuchung eingearbeitet.
Anhand der kantonalen Fruchtfolgeflächeninventare und den geplanten Anlageteilen der Teilprojekte wurde die FFF-Beanspruchung berechnet. Basierend auf diesen Informationen wurde ermittelt, in welchem Umfang Fruchtfolgeflächen für die Realisierung des Gesamtprojekts WilWest im Kanton Thurgau und Kanton St. Gallen kompensiert werden müssen. Zusätzlich unterstützte die SC+P AG die Auftraggeber und Ingenieursbüros fachlich bei Fragen rund um den Umgang mit Boden.
